Stellungnahme zum Bodenteicher Streit um das Sportfischer-Sommercamp
- Subtitle: Aue
Aue. Zum Streit um das nicht genehmigte Jugendzeltlager der Bad Bodenteicher Natur- & Fischfreunde (https://www.uelzener-nachrichten.com/stadt-und-kreis/aue/10296-bad-bodenteicher-zeltlager-zoff-muendet-in-ermittlungsverfahren) nehmen stellvertretender Samtgemeindebürgermeisters Jörg Formella und Samtgemeindebürgermeister Michael Müller wie folgt Stellung:
„Wir beide und die politischen Gremien der Samtgemeinde Aue begrüßen sämtliches ehrenamtliches Engagement von Bürgerinnen und Bürger sowie Vereinen und Institutionen. Bezüglich der geplanten Veranstaltung der Bodenteicher Natur- & Fischfreunde musste seitens meiner Verwaltung zunächst zusammengetragen werden, was geplant ist, u.a. die voraussichtliche Teilnehmerzahl, welche Auswirkungen eine Erlaubnis auf den Betrieb des Waldbades haben würde und welche Sicherungsmaßnahmen geplant sind. Hier hat der Verein entsprechende Unterlagen eingereicht.
Aufgrund des Umfangs der Veranstaltung habe ich in (Michael Müller) eine Beschlussfassung über die zur Verfügungstellung des Waldbades für die geplante Veranstaltung für erforderlich gehalten, da dieses nicht im Rahmen des „Geschäftes der laufenden Verwaltung“ bewertet werden konnte.
Im nichtöffentlichen Samtgemeindeausschuss hat man sich intensiv mit dem Antrag auf Nutzung befasst. Es wurde das Für und Wider abgewogen, mit dem Ergebnis, dass eine Nutzung des Sommerbadgeländes als Zeltplatz, wo die Möglichkeit zur Übernachtung ohne weiteren Veranstaltungsbezug zum Schwimmbad im Vordergrund steht, nicht unterstützt und abgelehnt wird, da dies nicht dem Charakter des Waldbades entspricht. Zum anderen spricht die voraussichtlich hohe Teilnehmerzahl vor dem Hintergrund der schwierigen personellen Situation im Waldbad Bodenteich gegen eine Überlassung.
Der Verein solle stattdessen an den naheliegenden Campingplatz verwiesen werden. Eine Unterstützung der Veranstaltung kann in der Form geleistet werden, dass den Teilnehmenden an der Veranstaltung ein vergünstigter Eintritt zum Waldbad gewährt wird.
Diese Entscheidung wurde dem Verein entsprechend mitgeteilt. Ausführungen zum letzten Absatz in der PM ersparen wir uns, da es sich hier nach unserer Bewertung um reinen Wahlkampf handelt.
Bei der genehmigten Übernachtung im Zusammenhang mit dem Volleyballturnier im Waldbad lag jedoch ein Zusammenhang mit dem Waldbad vor. Auch war die Anzahl der Personen die dort übernachtet haben sehr gering.“
Foto: Michalzik