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Lions Club Uelzen errichtet Fledermausturm in den Ilmenauwiesen

  • Subtitle: Uelzen

Uelzen. Der Lions Club Uelzen hat in den Ilmenauwiesen der Hansestadt eine neue Heimstätte für Fledermäuse errichtet. In rund fünf Metern Höhe bietet ein Fledermausturm jetzt in den Sommermonaten knapp 40 Höhlen und Spaltquartiere.

Am Samstag hat Lions-Präsident Martin Groffmann zusammen mit tatkräftigen Lions den Turm fertiggestellt und Bürgermeister Jürgen Markwardt übergeben. „Das Turmquartier bietet verschiedenen Fledermausarten wie unter anderem der Zwergfledermaus oder der Wasserfledermaus Rückzugsmöglichkeiten, um in Ruhe den eigenen Nachwuchs aufzuziehen. Bis zu einhundert Tiere können hier Unterschlupf finden,“ erläutert Groffmann. Gleichzeitig werde damit ein Beitrag zur Umweltbildung mitten in der Stadt geleistet. „Wir freuen uns über das Quartier für Fledermäuse und besonders über den Standort, denn so kann der Turm Teil des Naturlehrpfades werden.“ Diesen will die Hansestadt im Rahmen des Grünbandkonzeptes Ilmenau-Aue umsetzten.

Nachdem die Clubmitglieder Anfang Juni in dem sumpfigen Gelände ein Loch ausgehoben und das Fundament gegossen haben, konnte jetzt das Quartier selbst auf einem verzinkten Stahlrohr in 4,5 Metern Höhe errichtet werden. Zur Finanzierung des Projekts hat Groffmann über den gemeinnützigen Förderverein der Lions eine Förderung von 5.300 Euro bei der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung eingeworben, die Firma Mölders hat die Betonringe und den Beton für das Fundament gestiftet. „Das ist das erste Mal, dass wir eine solche Förderung beantragt haben, und wir waren gleich erfolgreich“, freut sich Dr. Theo Hölscher als Vorsitzender des Fördervereins der Uelzener Lions, und Lions-Präsident Groffmann ergänzt: „Für uns als Club war es ein echtes Gemeinschaftsprojekt, denn die Umsetzung erfolgte komplett in Eigenleistung.“

Der Fledermausturm ist das Abschlussprojekt für Martin Groffmann als Lions-Präsident, der die Führung des Clubs nach einem Jahr turnusgemäß an seine Nachfolgerin Inga-Sabrina Engelmann-Beck weitergibt.

 

Text/Fotos: Lions Club Uelzen