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Mobilitätsforum Bund: Hammerstein-Kreisverkehr Uelzen als kniffliges Planungsbeispiel ausgewählt - Hansestadt erfolgreich beim bundesweiten Aufruf

  • Subtitle: Uelzen

Uelzen. Der Hammerstein-Kreisel in Uelzen wurde vom Mobilitätsform Bund im Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM), einer Behörde des Bundesministeriums für Verkehr, als ein besonders kniffliges Planungsbeispiel zum Thema „Kreisverkehre“ ausgewählt.

Im bundesweiten digitalen Veranstaltungsformat "Planungsraum", in dem Kommunen über Beispiele aus der Planungspraxis diskutieren, um von- und miteinander zu lernen, soll am 15. Dezember 2026 der Kreisverkehr Hammersteinplatz vorgestellt werden. Im Anschluss werden Lösungsvorschläge von zwei Planungsbüros diskutiert. Der "Planungsraum" ist eine Veranstaltung des BALM, das auch die Planungsbüros beauftragt und finanziert.

Wie berichtet, hatte sich die Hansestadt um Teilnahme beworben. Beste Voraussetzungen für die Bewerbung, die nur in einem kurzen Zeitfenster möglich war, waren die bereits vorhandenen Planunterlagen der Stadtverwaltung. Dazu gehören Planskizzen, die Verkehrsgeometrie sowie Darstellungen der Verkehrsströme und des Fuß-, Rad- und Kfz-Netzes. Eine aktuelle Verkehrszählung erfasst zudem alle Verkehrsarten und legt einen besonderen Schwerpunkt auf den Schülerverkehr. Ergänzt wurden die Unterlagen der Unfallkommission zur Verkehrssicherheit, die den Kreisverkehr von 2021 bis 2025 als Unfallschwerpunkt insbesondere mit Zusammenstößen von Rädern und Kraftfahrzeugen einstufte. Die eingereichten Daten sind zugleich eine wichtige Grundlage für mögliche Förderanträge.

„Wir freuen uns über die Auswahl durch das Mobilitätsforum Bund und die Unterstützung beim geplanten Umbau des Kreisverkehrs. Wir erhoffen uns neue Erkenntnisse und eine fachliche Bewertung unserer Planung für eine sichere und bedarfsgerechte Lösung“, sagt Stadtbaurat Dr. Andreas Stefansky.

Foto (Hansestadt Uelzen): Der Uelzener Hammerstein-Kreisel wird bundesweit als Praxisbeispiel diskutiert