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Mehr Sicherheit für Uelzens Innenstadt: Einbau der Poller hat begonnen

  • Subtitle: Uelzen

Uelzen. 35 feste und 19 versenkbare Poller sowie acht Palisadensteine aus Granit sollen die Uelzener Innenstadt künftig besser schützen. Die Hansestadt setzt damit ihr 2025 beschlossenes Zufahrtsschutzkonzept um. Die Bauarbeiten haben am Herzogenplatz begonnen. Rechtzeitig zum Uelzener Weihnachtszauber sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Die Poller sollen verhindern, dass Fahrzeuge unbefugt in Bereiche mit größeren Menschenansammlungen gelangen. Damit will die Hansestadt die Sicherheit bei Veranstaltungen wie dem Weinmarkt, Stadtfest, oder Weihnachtsmarkt erhöhen. Auch beim Wochenmarkt kommen die dafür vorgesehenen Poller zum Einsatz.

Die insgesamt 54 Poller werden am Herzogenplatz, in der Veerßer Straße, Hutmacherstraße, Gudesstraße, der Lüneburger Straße, Bahnhofstraße und Pastorenstraße sowie am Alten Rathaus und an der St.-Marien-Kirche eingebaut. Acht Granitpalisaden ergänzen die Absicherung beim Kirchplatz.

Die Hansestadt nutzt ein zertifiziertes Zufahrtsschutzsystem eines deutschen Herstellers. Alle Poller ragen 80 Zentimeter aus dem Boden. Die versenkbaren Modelle ermöglichen bei Bedarf weiterhin die Zufahrt. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste können sie für ihre Einsätze manuell absenken. Eine Gasdruckfeder hebt sie anschließend automatisch wieder an. Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen voraussichtlich bei rund 500.000 Euro, einschließlich der archäologischen Baubegleitung und kampfmitteltechnischen Betreuung.

Während der Bauarbeiten müssen Verkehrsteilnehmende mit Einschränkungen rechnen. Für den Einbau der versenkbaren Poller müssen unter anderem die Veerßer Straße, die Gudesstraße und die Lüneburger Straße jeweils zeitweise gesperrt werden. Die Stadtverwaltung informiert rechtzeitig über die einzelnen Sperrungen und deren Dauer.

Foto (Hansestadt Uelzen): Der Einbau der Poller in der Uelzener Innenstadt hat begonnen. Rechtzeitig zum Uelzener Weihnachtszauber soll alles fertig sein.