Circus Probst kommt nach Uelzen - geflüchtete Musiker aus der Ukraine aufgenommen
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Uelzen. Circus Probst kommt nach Uelzen: Das traditionsreiche Unternehmen gastiert vom 7. bis 10. September auf dem Albrecht-Thaer-Gelände. Probst ist das zweitgrößte klassische Circus-Unternehmen in Deutschland. Mit der neuen Show „Surprise“ werden bis November 30 Städte und Gemeinden besucht. 25 Artisten aus Kolumbien, der Mongolei, Moldawien, Italien und Deutschland sowie ein sechsköpfiges Circus-Orchester aus der Ukraine geben den Rahmen des zweieinhalbstündigen Programms. Zu den zahlreichen Höhepunkten im Programm zählt unter anderem das „Globe of Death“. Die Torres-Truppe kommt aus Kolumbien. Die „Teufelsfahrer“ zeigen riskante Manöver in der Stahlkugel. Aus der Mongolei kommt die zehnköpfige Truppe Suba mit Schleuderbrett und akrobatischem Seilspringen.
Als klassischer Circus wird mit 60 Tieren gereist. Zu sehen sind in der Manege edle Araber-Pferde, Watussi-Rinder, Kamele, Lamas, ein Emu, Kaltblüter und ein Schaubild mit Bauernhof-Tieren wie Ziegen und Eseln.
Damit die Circuskinder nicht jede Woche eine andere Schule besuchen müssen, wurde für die Tournee eine Lehrerin eingestellt.
Sechs Musiker aus der Ukraine sind im vergangenen Jahr mit ihren Familien geflüchtet. Insgesamt geht es um 19 Personen. Circus-Chefin Brigitte Probst hat alle aufgenommen. Die Musiker haben früher schon für Probst im Circus-Orchester gearbeitet.
Die Vorstellungen in Uelzen sind am Donnerstag, 7. September, um 17 Uhr (Familientag), Freitag, 8. September, und Samstag,9. September, jeweils um 16 und 19.30 Uhr und am Sonntag,10. September, um 11 und 16 Uhr.
Foto: Circus Probst