Rat der Hansestadt Uelzen: Doppel-Offensive soll wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben
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Uelzen. Die Hansestadt Uelzen will trotz wirtschaftlich schwieriger Lage mit einer Offensive die wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben. Während Judith Libuda (Bündnis 90/Die Grünen) von „Wahlkampfstempel“ sprach, brachten CDU und SPD ihre eigenen Anträge mit Unterstützung der jeweils anderen Fraktion durch.
Im erstmals aufgestellten Doppelhaushalt der Hansestadt werden für die Umsetzung des CDU-Antrags „Gründung Eigenbetrieb Wirtschafts- und Innovationsagentur Uelzen“ für das Jahr 2026 insgesamt 550.000 Euro bereitgestellt. 2027 sollen dann weitere 850.000 Euro fließen.
Der Antrag der SPD auf Gründung einer Erschließungsgesellschaft nimmt vor allem das künftige, fast 100 Hektar große Gewerbegebiet Hafen Ost in den Fokus. Der Haushalt 2026 hält dafür 300.000 Euro bereit, im Jahr 2027 weitere 300.000 Euro.
Insgesamt weist der Haushalt 2026 ein Minus vom 22,9 Millionen Euro auf, 2027 werden es ebenfalls 22,9 Millionen Euro sein. Erster Stadtrat Dr. Florian Ebeling dazu: „Die guten Jahre sind vorbei.“ Hauptursache seien massive Kostensteigerungen, unter anderem Gebäudeunterhaltung und Straßenbau. Der Doppel-Etat wurde mit breiter Zustimmung des Rats angenommen.
Foto: Michalzik