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Mögliche Evakuierung wegen Bombenblindgänger: Abschließende Sondierungen an den Bahngleisen sollen kommende Woche für Gewissheit sorgen

  • Subtitle: Uelzen

Uelzen. Müssen tatsächlich mehr als 10.000 Uelzener Bürger am Sonntag, 22. Februar, ihre Wohnungen verlassen? Nach dem Verdacht auf einen Blindgänger-Fund im Bereich des Uhlenköperparks sollen Sondierungsarbeiten jetzt für endgültige Gewissheit sorgen. Nach Angaben der Stadtverwaltung wird der Abschluss der Sondierungsarbeiten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Anfang bis Mitte der kommender Woche erfolgt sein. 

Dann herrscht endgültig Gewissheit darüber, ob eine nicht detonierte Fliegerbombe im Boden an den Gleisanlagen liegt. Der Verdacht kam jetzt bei Bauarbeiten für das neue Stellwerk auf. Hintergrund sind die schweren Bombardements auf den wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Uelzen während des Zweiten Weltkriegs. 

Bereits 2022 hatte es eine ähnliche Situation gegeben, als drei Verdachtspunkte bei den Sanierungsarbeiten der beiden Bahnunterführungen am Hundertwasserbahnhof festgestellt wurden. Damals konnte Entwarnung gegeben werden, eine Evakuierung von 12.000 Menschen konnte abgesagt werden.

Dieses Mal geht es um einen  Evakuierungsradius von 1.000 Metern rund um den Verdachtspunkt am Uhlenköperpark. Das aktuelle Verzeichnis betroffener Straßen finden Sie hier: https://t1p.de/n9t4b 

Ergänzt ist nun auch die ebenfalls betroffene Taubenstraße. 

Sollte der Evakuierungsfall eintreten: Bis 9 Uhr muss am 22. Februar der Evakuierungsradius verlassen sein. Wie lange der Einsatz dauert, hängt davon ab, unter welchen Bedingungen der Kampfmittelbeseitigungsdienst den Blindgänger entschärfen oder sprengen kann. 

Aktuelle Hinweise veröffentlicht die Hansestadt auf Facebook, Instagram, ihrem WhatsApp-Kanal und auf der Website. 

Die Uelzener Nachrichten werden ebenfalls weiterhin aktuelle Informationen liefern und auch am 22. Februar vor Ort sein und laufend berichten.

Foto: Michalzik