Über 6.200 Einsätze: Christoph-19-Notarzt Horst Theodor Fricke geht nach 30 Jahren in den Ruhestand
- Subtitle: Uelzen.
Uelzen. Ende einer Ära: Am Sonntag hatte Notarzt Horst Theodor Fricke seinen letzten Einsatzflug mit dem am Klinikum Uelzen stationierten Rettungshubschrauber Christoph 19 - alias HeideHubi, wie die Besatzungen den Helikopter liebevoll nennen.
Fast 30 Jahre war Fricke im Einsatz. Bei über 6.200 Einsätzen, mit einer Flugstrecke, die ungefähr 15 Mal um die Welt reicht, teilte sein Team mit und erinnert sich über den scheidenden Leiter des Notärzte-Teams von Christoph 19 vor allem mit seinem oft zitierten Satz: „Körperliche Fitness ist die Voraussetzung für die Teilnahme am Luftrettungsdienst.“
Spätestens beim gemeinsamen Joggen habe man verstanden, dass Fricke es damit absolut ernst meinte: „Während andere noch ihre Pulsuhr suchten, war Theo schon im Ziel. Fricke habe die Luftrettung in Uelzen nicht nur geprägt – er war ein Stück Christoph 19. Mit Kompetenz, trockenem Humor und der Fähigkeit, Leben zu retten: „Lieber Theo, du hinterlässt große Fußstapfen. Sehr große. Und wir wissen jetzt schon: Selbst im Ruhestand wirst du uns wahrscheinlich noch davonlaufen“, so das Christoph-19-Team.
Das Stammpersonal der Station bilden drei Piloten der ADAC-Luftrettung, 15 Notärztinnen und -ärzte des Helios Klinikums Uelzen (Fachrichtungen Anästhesie, Chirurgie und Innere Medizin) und fünf speziell ausgebildeten Notfallsanitäterinnen und -sanitäter (TC HEMS) des DRK-Kreisverbands Uelzen.
Screenshot: Michalzik, Quelle: Christoph 19