Grüne stellen 100 Kandidierende für die Kommunalwahlen im Landkreis Uelzen auf
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Uelzen. Die Grünen in Uelzen haben auf ihrer Aufstellungsversammlung am vergangenen Samstag insgesamt hundert Kandidierende für die diesjährigen Kommunalwahlen nominiert.
Die Listen vereinen erfahrene Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker mit neuen Gesichtern aus dem Landkreis. Die Versammlung war von einer überaus positiven Atmosphäre geprägt, für die die Jabelmannhalle einen erstklassigen Rahmen bot.
Die Redebeiträge machten eine große inhaltliche Vielfalt deutlich. Zugleich einte die Kandidierenden eine zentrale Frage: Wie geht es weiter mit unserer Demokratie? Diskutiert wurden unter anderem die Stärkung der Demokratie auf kommunaler Ebene, Fragen der Gleichstellung, die Bildungs-, Wirtschafts- und Gesundheitspolitik sowie der Umwelt- und Naturschutz. Damit spiegeln die Themen zentrale Herausforderungen und Anliegen wider, die den Landkreis Uelzen in den kommenden Jahren prägen werden.
Die beiden Kreisvorsitzenden Christin Marquardt und Judith Libuda führten durch die ganztägige Sitzung. Schon in ihrem Zusammenspiel zeigte sich eine enge und gut abgestimmte Zusammenarbeit.
„Mit dieser starken und vielfältigen Liste machen wir deutlich, wie breit wir im Landkreis Uelzen verankert sind“, sagt Judith Libuda. „Ziel ist es, vor Ort konkrete Verbesserungen zu erreichen und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.“
Auch Christin Marquardt hob den Einsatz der Kandidierenden hervor: „Grüne Politik steht im Landkreis Uelzen für klare Haltung, mehr Vielfalt und einen offenen Diskurs für die besten Lösungen in der Kommunalpolitik. Die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger von heute und morgen prägen mit ihrem Engagement in Räten und im Kreistag ganz konkret, wie gerecht, nachhaltig und zukunftsfähig unser Landkreis sich entwickelt. Sie sind das Fundament unserer Demokratie.“
Die kommenden Kreistags- und Ratsmitglieder, so sie denn auch gewählt werden, präsentieren ein breites Berufsspektrum. Architekten und Ingenieure, Landwirte und Gärtner, Kaffeeröster, Tierärztinnen, Betriebsräte, IT-Unternehmer, Campingplatzinhaber, viele Gesundheitsberufe, Studierende u.a. Der jüngste Kandidat ist 18, der älteste 77 Jahre alt. Dabei sind die Beweggründe für eine Kandidatur vielfältig: Viele wollen den rechtsextremen Tendenzen in ihren Dörfern entgegentreten. Der Erhalt unserer Lebensgrundlagen sowie die Bildungspolitik sind Gründe politisch aktiv zu werden, aber für einige Frauen auch die deutlich männerdominierten Strukturen in den Gremien.
Mit der Aufstellung ihrer Kandidierenden gehen die Grünen geschlossen und motiviert in den Wahlkampf. Sie wollen sich in den kommenden Jahren weiterhin stark in die konkreten Entscheidungen im Landkreis einbringen und die Entwicklungen vor Ort aktiv mitprägen.
Foto Böhnke, oh