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Ausbildung und Beruf

4,8 Prozent: Arbeitslosigkeit im Landkreis Uelzen im November gesunken

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Uelzen/Landkreis. Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Uelzen im November 2025 gesunken. 2.349 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 11 Personen (0,5 Prozent) weniger als im Oktober und 53 Personen bzw. 2,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 909 Personen (36 Personen mehr als im Vormonat und 33 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.440 Arbeitslose registriert (47 Personen weniger als im Vormonat und 86 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 507 Personen arbeitslos. Davon kamen 201 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 519 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 149 eine Erwerbstätigkeit auf. In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 144 auf insgesamt 2.598. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.343 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 764 Personen weniger als vor einem Jahr.

Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im November bei 2.877 Personen. Sie erhöhte sich gegenüber dem Vormonat Oktober (25 Personen bzw. 0,9 Prozent) und verringerte sich verglichen mit November 2024 (219 Personen bzw. 7,1 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.

Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit ist Bezirk der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen (Landkreis Harburg, Landkreis Lüchow-Dannenberg, Landkreis Lüneburg, Landkreis Uelzen) im November 2025 allerdings gestiegen. 

17.413 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 163 Personen (0,9 Prozent) mehr als im Oktober und 825 Personen bzw. 5,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,4 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,2 Prozent. „In den vergangenen Monaten gab es zwar Bewegungen durch so genannte Zu- und Abgänge auf dem Arbeitsmarkt, also Menschen meldeten sich bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern arbeitslos oder beendeten ihre Arbeitslosigkeit, ein kräftiger Impuls, der die Arbeitslosenzahl deutlich sinken ließ, blieb jedoch auch im November aus“, fasst Sven Rodewald, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, zusammen.

Üblicherweise werden die kommenden Monate durch eine saisonal bedingt höhere Arbeitslosigkeit geprägt. Diese hat ihre Gründe unter anderem darin, dass Arbeiten in witterungsabhängigen Gewerken ruhen und zudem zu Jahresbeginn 3,5-jährigen Ausbildungsgänge enden und nicht jede junge Fachkraft im Lehrbetrieb verbleiben wird. Der Agenturchef rät Betrieben im Bauhauptgewerbe, Gerüstbauerhandwerk, Dachdeckerhandwerk sowie Garten- und Landschaftsbau die Möglichkeit des Saison-Kurzarbeitergelds zu prüfen.

Informationen finden Unternehmen unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeldformen. „Jungen Menschen, die in den kommenden Monaten ihre Ausbildung beenden, rate ich, rechtzeitig ihre Übernahmechancen zu klären und sich bei uns zu melden. Im gemeinsamen Gespräch mit unseren Vermittlungsfachkräften zeigen wir Perspektiven und aktuelle Stellenangebote auf“, so Rodewald und empfiehlt entsprechende Meldungen und Terminvereinbarungen unter www.arbeitsagentur.de/eservices zu nutzen.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 7.192 Personen (127 Personen mehr als im Vormonat und 625 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 10.221 Arbeitslose registriert (36 Personen mehr als im Vormonat und 200 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 59 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.349 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.349 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.204 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.022 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 791 Stellen wurden im November neu gemeldet (187 weniger als im Vormonat und eine mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 4.876 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 414 auf insgesamt 15.719. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 21.008 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 764 Personen weniger als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im November bei 20.959 Personen. Sie erhöhte sich gegenüber dem Vormonat Oktober (306 Personen bzw. 1,5 Prozent) und verglichen mit November 2024 (296 Personen bzw. 1,4 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.

Foto: Michalzik