Uelzen. Uelzener Rettungskräfte haben offenbar erneut eine Katastrophe im Stadtgebiet verhindert: Nach Angaben der Polizei geriet am späten Mittwochabend eine Mülltonne in der Reithausstraße in Brand. Warum, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Wie die alarmierte DRK-Bereitschaft mitteilt, fraßen sich die Flammen trotz Löschversuchen der Anwohner bis unter das Dach das Wohnhauses durch.
Feuerwehrsprecher Simon Märtens: „Noch während der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte konkretisierte sich die Lage. Die Flammen hatten bereits auf den Giebel des Gebäudes übergegriffen. Eine Person, die zuvor versucht hatte, den Brand mit einem Gartenschlauch zu löschen, wurde dabei leicht verletzt und im Einsatzverlauf zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Nachdem wir die offenen Flammen gelöscht hatte, waren umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich. Um verbliebene Glutnester freizulegen und abzulöschen, mussten über die Drehleiter unter anderem Teile der Dacheindeckung sowie der Dämmung entfernt werden.
Im Einsatz waren hier 38 Einsatzkräfte der Feuerwehr und weitere Kräfte von Rettungsdienst und Polizei.“
Polizeisprecher Michel Koenemann: „Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache sowie der konkreten Schadenshöhe dauern an.“
Ein weiterer Einsatz folgte um 4.01 Uhr für die Wehren aus Uelzen und Veerßen. Eine Brandmeldeanlage löste in der Luisenstraße aus - es handelte sich um ein Fehlalarm.
Foto: DRK-Bereitschaft Uelzen