Zum Hauptinhalt springen

Blaulicht

Großeinsatz in der Uelzener Innenstadt: Mehrere Menschen gerettet - Mehrparteienhäuser evakuiert - Brand aus verschiedenen Richtungen bekämpft

 |  Blaulicht

Uelzen. Eine kräftezehrende Nacht liegt hinter rund 160 Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, PSNV, Energieversorger und Ordnungswesen. Ein Großteil von ihnen war dabei ehrenamtlich im Einsatz. Bei dem Großfeuer wurden zwei Menschen verletzt.

Hier der Bericht der Feuerwehr Uelzen: „Der Brandeinsatz in der Uelzener Innenstadt begann um 3.02 Uhr und entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem Großeinsatz.

Bereits in den ersten Einsatzminuten konnten mehrere Menschen durch Feuerwehr und Polizei aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet werden. Zudem wurden zwei Mehrparteienhäuser evakuiert und der Brand aus verschiedenen Richtungen bekämpft.

Über mehr als sechs Stunden hinweg waren die Einsatzkräfte im Bereich Mühlenstraße/Schuhstraße im Einsatz, um den Brand und seine Folgen unter Kontrolle zu bringen.

Unter teilweise erheblicher körperlicher Belastung gelang es, in der altstadtähnlichen Bebauung versteckte Glutnester aufzuspüren und gezielt abzulöschen.

Mit dem Einrücken ist es noch nicht getan: Im Anschluss an einen Einsatz beginnen umfangreiche Reinigungs- und Nachbereitungsarbeiten an Einsatzgeräten und Einsatzkleidung. Schläuche werden getauscht und gewaschen, Atemschutzgeräte gereinigt, geprüft und wieder aufgefüllt.

Und noch während die Einsatzkleidung gereinigt und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht wurden, folgte bereits der nächste Alarm: Bei einem Verkehrsunfall leisteten wir eine kleinere technische Hilfeleistung und konnten kurze Zeit nach der Alarmierung wieder einrücken.

Im Tagesverlauf wird die Brandstelle zudem nochmals mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Unser ausdrücklicher Dank gilt allen beteiligten Kräften, die mit hoher Professionalität zum Einsatzerfolg beigetragen haben.

Ebenso danken wir für die vielfältige Unterstützung im Hintergrund sowie für die anerkennenden Rückmeldungen, die uns aktuell auf unterschiedlichen Wegen erreichen.“

Text/Foto: Feuerwehr Uelzen