Uelzen. Die Polizei kann nach dem Großbrand in der Uelzener Innenstadt mit zwei Verletzten und 800.000 Euro Schaden eine Brandstiftung nicht ausschließen. Hier der aktuelle Bericht:
Am 11.04.2026 gegen 03:00 Uhr wurde der Polizei der Brand von Müllcontainern in einem Innenhof zwischen Mehrfamilienhäusern in der Mühlenstraße mitgeteilt. Die Flammen griffen auf ein Carport und anschließend auf ein Wohnhaus über. Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten. Es wurden rund 35 Personen aus den betroffenen Wohnungen evakuiert. Zudem wurden ein Hamster und eine Katze gerettet.
Zwei Personen wurden aufgrund von Rauchgasintoxikationen in ein Klinikum verbracht. Die brandbetroffenen Wohnungen sind nicht bewohnbar. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an. Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 800.000 Euro beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll eine männliche Person am Brandausbruchsort gesehen worden sein, die versucht habe die Flammen zu löschen. Diese Person konnte nicht mehr angetroffen werden. Die Polizei kann eine fahrlässige Brandstiftung nicht ausschließen.
Die weiteren Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.
Im Verlauf des heutigen Tages wird die Feuerwehr, die inzwischen wieder einrücken konnte, die kalte Brandstelle noch einmal begehen.
Foto: Feuerwehr Uelzen