Bad Bevensen: 50 Jahre Heilbad - Blick zurück nach vorn - Empfang im Kurhaus für alle Einwohnerinnen und Einwohner
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Bad Bevensen. Mit dem alljährlichen Stadtempfang will Bad Bevensen an die Verleihung der Stadtrechte am 12. November 1929 erinnern. Passend zum Empfang gibt es eine Laudatio seitens einer Rednerin oder eines Redners, die eng mit der Stadt verbunden sind. In diesem Jahr, am Freitag, 14. November um 18 Uhr im Bad Bevenser Kurhaus, ist es Jan Kobernuß, Geschäftsführer der ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH in Köln und gebürtiger Bad Bevenser. Und wie es der Zufall so will, feiert die Stadt ein Jubiläum: 50 Jahre staatliche Anerkennung als Heilquelle. Vor einem halben Jahrhundert erhielt Bevensen – damals noch ohne den Namenszusatz „Bad“ – die staatliche Anerkennung der Thermalsole als Heilquelle sowie die Anerkennung als Heilbad. Die Entwicklung dahin begann schon 1964 mit der zufälligen Entdeckung einer eisen- und jodhaltigen Thermalquelle bei Erdölbohrungen. Die Stadtväter erkannten das Potenzial und stellten die Weichen für ein Heilbad, das seit 1975 das einzige staatlich anerkannte Mineralheilbad der Lüneburger Heide ist. Inzwischen ist die Jod-Sole-Therme eines der größten Thermenbäder Norddeutschlands mit jährlich rund 300.000 Gästen.
Kobernuß, der mit seiner ift Freizeit- und Tourismusberatung schon im Sommer dieses Jahres eine Studie zur Wertschöpfung des Bad Bevenser Kurhauses vorgestellt hatte, wird mit den Gästen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt Bad Bevensen beleuchten. „Heilbad mit Herz und Horizont - eine Jubiläumsreise durch Zeit und Zukunft“ lautet der Titel seines Vortrags.
Bei musikalischer Untermalung durch das Blasorchester Bad Bevensen freuen sich Bürgermeister Jürgen Schliekau und Stadtdirektor Martin Feller über möglichst viele Besucherinnen und Besucher. Um einen Überblick über die Teilnehmerzahl zu behalten wird um eine Anmeldung bis Dienstag, 11. November, unter Telefon (05821) 89156 oder per E-Mail unter
Foto: Michalzik