Aus zwei mach eins: Verwaltungsausschuss beschließt Arbeitsgruppe zur Wirtschaftsförderung
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Uelzen. In der letzten Sitzung 2025 des Rats der Hansestadt Uelzen kurz vor Weihnachten hatten CDU und SPD mit zwei sehr ähnlichen Anträgen überrascht, die jeweils die wirtschaftliche Entwicklung der Hansestadt vorantreiben sollten.
Während Judith Libuda (Bündnis 90/Die Grünen) seinerzeit von „Wahlkampfstempel“ gesprochen hatte, brachten CDU und SPD ihre eigenen Anträge mit Unterstützung der jeweils anderen Fraktion durch. Die Christdemokraten forderten die Gründung eines „Eigenbetriebs Wirtschafts- und Innovationsagentur Uelzen“. Der Antrag der SPD auf Gründung einer Erschließungsgesellschaft hatte vor allem das künftige, fast 100 Hektar große Gewerbegebiet Hafen Ost in den Fokus genommen.
Jetzt läuft es auf „Aus zwei mach eins“ hinaus: Der Verwaltungsausschuss des Rats der Hansestadt Uelzen hat in seiner Sitzung am Montag die Bildung einer Arbeitsgruppe zur künftigen Ausrichtung der Wirtschaftsförderung beschlossen. Grundlage ist ein gemeinsamer Beschlussvorschlag, der just aus den beiden Anträgen der CDU- und SPD-Fraktion entwickelt wurde.
Die nun beschlossene Arbeitsgruppe soll die bestehende Wirtschaftsförderung analysieren, Ziele benennen, Handlungsfelder festlegen und konkrete Vorschläge zur Umsetzung erarbeiten. In der Arbeitsgruppe soll neben der Stadtverwaltung und Mitgliedern der Stadtrats-Fraktionen auch die Wirtschaftsförderung Uelzen aktiv mitwirken.
Der Prozess soll extern fachlich begleitet werden. Ziel ist eine tragfähige Grundlage für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Hansestadt Uelzen.
Foto: Michalzik