KiK schließt in Deutschland Filialen - Noch ist unklar, ob die fünf Standorte im Landkreis Uelzen betroffen sind
Uelzen/Landkreis. Fünf Filialen betreibt der Textildiscounter KiK im Landkreis Uelzen - zwei in der Hansestadt, eine in Ebstorf, eine in Bad Bevensen sowie eine in Bad Bodenteich. Jetzt hat das Unternehmen angekündigt, im ersten Quartal 2026 in Deutschland 25 seiner Geschäfte zu schließen. Ausdrücklich wird in Medienberichten erwähnt, dass auch Norddeutschland betroffen sein wird. Offen ist, wie es um die Filialen im Landkreis Uelzen steht.
"Wir bitten um Verständnis, dass wir auf einzelne Standorte aktuell nicht eingehen können“, erklärt eine Unternehmenssprecherin auf UEN-Anfrage aus. Nach Angaben der Sprecherin betreibt KiK europaweit mehr als 4.200 Filialen und beschäftigt über 32.000 Mitarbeitende.
Aber: „Gleichzeitig sehen wir, dass sich die Rahmenbedingungen für Handelsunternehmen in den vergangenen Jahren deutlich verändert haben: Es gibt veränderte Wettbewerbsdynamiken und ein härter umkämpftes Marktumfeld, aber auch anhaltende Inflation, eine spürbare Kaufzurückhaltung der Kundinnen und Kunden sowie zeitweise beeinträchtigte Lieferketten. Diese Veränderungen stellen die gesamte Branche vor erhebliche Herausforderungen und gehen auch an KiK nicht spurlos vorbei. Wir haben diese Veränderungen und neuen Dynamiken rechtzeitig erkannt und führen das Unternehmen stabil in die Zukunft. Dies tun wir auf einer sehr soliden Basis: Der größte Teil unserer europaweit 4.200 Filialen arbeitet profitabel, wir haben eine enorme Markenbekanntheit und eine zunehmend wachsende Stammkundschaft. Diesen erfolgreichen und gesunden Kern wollen wir stärken: für unsere Kundschaft, für unsere Mitarbeitenden und für das Unternehmen KiK.“
Im ersten Quartal 2026 würden europaweit rund 50 Filialen geschlossen, 25 davon in Deutschland. Die Sprecherin weiter: „Im selben Zeitraum eröffnen wir insgesamt neun Standorte, in Deutschland wird es eine neue Filiale geben. In Deutschland betreiben wir Stand heute über 2.300 Filialen. Insgesamt sind unsere Planungen bezüglich der weiteren Ausgestaltung unseres Filialnetzwerks noch nicht abgeschlossen.
Die Mitarbeitenden in unseren Filialen müssen sich nicht um ihren Job sorgen. Auf Grund unseres dichten Filialnetzes und unserer starken Präsenz in der Fläche können wir in der Regel Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung bieten.“
Symbolfoto: KiK