Bad Bevensen. Wieder und wieder hatte es in den vergangenen Monaten Schmierereien in Bad Bevensen gegeben, die alles andere als ein Dummejungenstreich waren - der Schaden geht in die Zehntausende. Jetzt ist die Polizei den Verantwortlichen auf die Schliche gekommen:
Nach diversen Sachbeschädigungen durch Graffiti und Schmierereien an Parkbänken, Bushaltestellen, Verkehrszeichen und weiteren öffentlichen Orten ermittelte die Polizeistation Bad Bevensen mit Unterstützung des Kriminal- und Ermittlungsdienstes aus Uelzen jetzt mit Erfolg.
Bei den Taten ist ein Gesamtsachschaden von rund 20.000 Euro entstanden. Im Rahmen der detaillierten Spurensuche erhärtete sich der Verdacht gegen zwei Jugendliche aus der Region.
Von der Staatsanwaltschaft Lüneburg wurden im Rahmen der Ermittlungsarbeit Durchsuchungsbeschlüsse für die Räumlichkeiten der Verdächtigen von dem Amtsgericht Lüneburg erwirkt. Diese wurden am heutigen Freitag umgesetzt. Die Ermittlerinnen und Ermittler konnten dabei diverse Beweismittel, darunter Datenträger, Skizzen und Spraydosen, sicherstellen.
Zusätzlich wurden eine Softair-Waffe sowie diverse entwendete Verkehrszeichen aufgefunden. Für welche der über 30 Taten in den vergangenen Monaten die beiden Jugendlichen verantwortlich sind, ist Bestandteil der weiterhin laufenden Ermittlungen.
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