Generalsanierung Strecke Hamburg-Hannover: Verkehrsänderungen in der Uelzener St.-Viti-Straße und ein zweistufiger Bahnfahrplan
Uelzen/Landkreis. Aufgrund der Bahn-Qualitätsoffensive Hamburg–Hannover 2026 und des dafür vorgesehenen Schienenersatzverkehrs kommt es ab 28. April zu Verkehrsänderungen in der Uelzener St.-Viti-Straße. Die Maßnahmen gelten voraussichtlich bis Mitte Juli 2026.
Damit der Schienenersatzverkehr reibungslos laufen kann, wird die St.-Viti-Straße zwischen Kaiserstraße und Hoefftstraße zur Einbahnstraße Richtung Bahnhofstraße. In diesem Abschnitt entstehen auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bahnhofstraße temporäre Haltestellen für den Ersatzverkehr. In den Parkbuchten sowie am Seitenstreifen gilt absolutes Halte- und Parkverbot. Ab Beginn der Einbahnstraße in der St.-Viti-Straße auf Höhe des ZOB können Fahrzeuge stadtauswärts über die Hoefftstraße und die Schillerstraße fahren.
Wegen Verzögerungen bei der Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg–Berlin passt die Deutsche Bahn ihre Qualitätsoffensive auf der Verbindung Hamburg–Hannover an, teilt das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) mit. Es gibt jetzt zwei zeitliche Abschnitte.
Für Fahrgäste auf der Metronomstrecke zwischen Uelzen und Hamburg bedeutet das: Bis zum 13. Juni verkehren auf der Linie RE3/RB31 täglich sechs durchgehende Züge zwischen Uelzen und Hamburg (je drei pro Richtung). Die Verbindungen bedienen unter anderem die Stationen Bad Bevensen, Bienenbüttel, Lüneburg und Winsen (Luhe) und richten sich insbesondere an Pendler und Schüler.
Ab Uelzen starten die Züge um 5.38, 6.41 und 8.33 Uhr, ab Hamburg um 14.26, 18.28 und 20.28 Uhr. Ergänzend gibt es einzelne Nachtverbindungen: werktags frühmorgens ab Uelzen sowie am Wochenende nachts ab Hamburg.
Zwischen Lüneburg und Uelzen wird zudem ein Pendelverkehr im Zwei-Stunden-Takt eingerichtet, mit Anschluss an die Züge in Richtung Hamburg.
Für die Strecke Uelzen–Celle–Hannover der Metronom-Linien RE2 und RE3 bleibt das ursprüngliche Konzept unverändert: Hier werden zwischen dem 1. Mai und dem 10. Juli keine Nahverkehrszüge fahren.
In der zweiten Phase verschärfen sich die Einschränkungen deutlich: Vom 14. Juni bis 10. Juli wird der Abschnitt zwischen Hannover, Uelzen und Lüneburg vollständig gesperrt. Zugverkehr findet dort nicht statt.
Unverändert bleibt die Situation auf der Strecke Uelzen–Celle–Hannover (RE2/RE3): Hier entfallen Nahverkehrszüge während der gesamten Bauzeit.
Fahrpläne zum Schienenersatzverkehr:
www.der-metronom.de/fahrplan/qualitaetsoffensive-2026
Weitere Informationen zum Bauprojekt Hamburg–Hannover:
www.bauprojekte.deutschebahn.com/p/hamburg-hannover
Foto: LNVG