Lüneburg. Wieder eine Bombendrohung in der Region, wieder ein Großeinsatz für die Polizei: Nachdem ein unbekannter Anrufer in der vorigen Woche für einen Schreckmoment in der Seepark Klinik in Bad Bodenteich gesorgt hatte (UEN berichteten: ), war am heutigen Montag eine Integrierte Gesamtschule in Lüneburg betroffen.
Gegen 15 Uhr wurde die Polizei heute darüber informiert, dass zwei bislang unbekannte Männer eine Bombendrohung in Bezug auf die Integrierte Gesamtschule Kaltenmoor im bevölkerungsreichsten Stadtteil Lüneburgs geäußert hatten.
Umgehend eingeleitete Einsatzmaßnahmen führten zu einem größeren Polizeieinsatz. Kräfte der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, der Bundespolizei, der Bereitschaftspolizei Lüneburg sowie Teile der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Lüneburg, die sich im Rahmen einer Großkontrolle im Stadtgebiet befanden, wurden zur Schule entsandt.
Der Schulkomplex wurde vorsorglich evakuiert und weiträumig abgesperrt. Spezialkräfte durchsuchten das Gebäude unter Einsatz von Sprengstoffspürhunden. Gegen 18.10 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Es wurden keine verdächtigen Gegenstände festgestellt. Die Absperrmaßnahmen wurden im Anschluss aufgehoben.
Die Polizei hat Ermittlungen gegen die beiden bislang unbekannten männlichen Personen aufgenommen, unter anderem wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.
Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg unter der Telefonnummer 04131/607-2215 entgegen.
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