Frage der Woche mit der luenecom: Ab wie vielen Zuschauern im Haus fällt das Netz beim WM-Gucken aus?
Uelzen. Bei der Reihe „Frage der Woche“ mit der luenecom steht jeweils eine Alltagsfrage im Mittelpunkt, die zeigt, wie wichtig leistungsfähige Netze für Alltag, Wirtschaft und Zukunftsfähigkeit sind. Gleichzeitig diskutiert die lünecom Fragen, die die Region bewegen.
Wenn die Fußball-WM läuft, läuft in vielen Haushalten auch das Internet auf Hochtouren. Live-Streams, Mediatheken, Second Screen, WhatsApp-Gruppen, parallele Videoclips, Smart-TV, Tablet und Smartphone: Ein großes Turnier ist längst nicht mehr nur ein Fernsehereignis. Es ist auch ein Stresstest für das heimische Netz.
Die Frage der Woche lautet deshalb: Bei wie vielen Leuten fällt das Netz beim WM-Gucken aus?
Die kurze Antwort: Nicht die Zahl der Menschen allein entscheidet, sondern die Zahl der gleichzeitigen Streams.
Ein einzelner HD-Stream benötigt je nach Anbieter und Qualität mehrere MBit/s Bandbreite. Für Full-HD werden häufig rund 5 MBit/s empfohlen, für 4K-Streaming rund 15 MBit/s. Klingt zunächst wenig. Doch am WM-Abend kommt schnell mehr zusammen: Mit dem Smart-TV wird das Spiel gestreamt, jemand schaut parallel Highlights auf dem Smartphone, die Kinder nutzen YouTube, Tutorials und Lernplattformen, im Hintergrund laufen Cloud-Backups oder Updates in immer mehr Haushalten auch Smart-Home-Geräte und Apps.
Aus einem Stream werden so schnell fünf, zehn oder mehr gleichzeitige Verbindungen.
Also ganz klar: Wenn viele gleichzeitig schauen, dann wird es eng
Rechnen wir mal nach: Gucken zehn Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus gleichzeitig in 4K, dann können rechnerisch schon rund 150 MBit/s nur für die Videostreams benötigt werden. Bei 20 Wohnungen wären es also rund 300 MBit/s. Dazu kommen weitere Anwendungen, die im Hintergrund laufen.
OK, das bedeutet nicht, dass das Internet sofort ausfällt. Oft passiert etwas aber etwas anderes: Ein Bild wird unscharf, der Stream puffert, der Ton läuft versetzt, die Verbindung bricht kurz ab oder: der Livestream hängt genau in dem Moment, in dem der entscheidende Angriff läuft.
Gerade bei Live-Sport-Events ist das besonders ärgerlich. Anders als beim Serienstreaming lässt sich hier ein kurzer Aussetzer nicht einfach entspannt nachholen. Wer beim Tor noch im Ladebildschirm hängt, bekommt den Jubel der Nachbarn zuerst mit.
Die Faustregel für den WM-Abend
Wer in HD schaut, braucht weniger Bandbreite. Wer in 4K schaut, braucht deutlich mehr. Wer zusätzlich mehrere Geräte gleichzeitig nutzt, sollte Reserven einplanen.
Als einfache Orientierung gilt:
1 HD-Stream: etwa 5 MBit/s
1 4K-Stream: etwa 15 MBit/s
10 gleichzeitige 4K-Streams: etwa 150 MBit/s
20 gleichzeitige 4K-Streams: etwa 300 MBit/s
Dazu kommt: Für ein stabiles Erlebnis sollte ein Anschluss nie dauerhaft am Limit laufen. Videostreaming braucht Puffer, und auch Uploads, WLAN-Qualität, Routerleistung und die Zahl der verbundenen Geräte spielen eine Rolle.
Glasfaser: Mehr Reserve für den digitalen Alltag
Die WM zeigt nur besonders deutlich, was im Alltag längst normal ist: Viele Anwendungen laufen gleichzeitig. Streaming, Homeoffice, Online-Gaming, Cloud-Dienste, Videotelefonie, Smart Home und digitale Bildung gehören heute selbstverständlich dazu.
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Für Mieterinnen, Mieter und Eigentümer in Mehrfamilienhäusern wird der eigene Anschluss deshalb immer wertvoller. Ein moderner Glasfaseranschluss bringt die Leistung direkt in die Wohnung und sorgt dafür, dass Streaming, Arbeiten, Lernen und Spielen stabiler funktionieren — auch dann, wenn im ganzen Haus gerade Fußball geschaut wird. Zur Informationsseite.
Fazit
Bei wie vielen Leuten fällt das Netz beim WM-Gucken aus?
Die bessere Frage lautet: Wie viele Streams, Geräte und Anwendungen laufen gleichzeitig?
Wer nur einen Stream schaut, kommt oft gut zurecht. Wenn aber viele Wohnungen parallel in hoher Qualität streamen und zusätzlich weitere digitale Anwendungen laufen, wird eine schwache Infrastruktur schnell zum Engpass. Glasfaser sorgt dafür, dass der WM-Abend nicht am Ladebalken scheitert.
Grafik: luenecom