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Landkreis Uelzen

Schülerbeförderung und ÖPNV: Landkreis bessert nach     

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Uelzen/Landkreis. Die Botschaft war klar und eindeutig: „Wir haben Ihre heute hier vorgetragene Kritik und Ihre Anregungen aufgenommen, werden diese prüfen und wo immer möglich kurzfristig durch

konkrete Maßnahmen umsetzen.“ Mit dieser Zusicherung richtete sich Landrat Dr. Heiko Blume zum Abschluss der durch ihn initiierten Informations- und Austauschrunde zum Thema Schülerbeförderung und ÖPNV an die rund 30 Teilnehmenden, die der Einladung durch den Landkreis gefolgt waren. Unter ihnen nicht nur haupt- und ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, sondern auch Leiterinnen und Leiter von Grundschulen sowie Robert Nitzsche,

Vorsitzender des Kreiselternrates, und David Schwirk, Sprecher des Kreisschülerrates. „Ziel ist und bleibt, einen möglichst reibungslosen Schülerverkehr und ÖPNV sicherzustellen“, so Blume. 

Zuvor hatten im Rahmen der Veranstaltung zahlreiche der Anwesenden den Verantwortlichen der Kreisverwaltung sowie des Verkehrsunternehmens RBB und der Verkehrsgesellschaft NordOst-Niedersachsen (VNO) ihre Kritikpunkte vorgetragen. Diese bezogen sich sowohl auf Abfahrts- und Ankunftszeiten einzelner Buslinien als auch auf bauliche Erfordernisse von Haltestellen, aktuelle Kommunikationskanäle zwischen Verkehrsunternehmen, Kundinnen und Kunden, Schulen und dem Landkreis sowie die Streckenkunde und das Verhalten einzelner Fahrerinnen und Fahrer. Auch das Thema Sitzplatzmangel wurde thematisiert. 

Holger Scheuermann, Leiter des Amtes für Mobilität, erläuterte einführend die Gründe der seit Schuljahresbeginn eingeführten weitgehenden Integration des Schülerverkehrs in den öffentlichen Linienverkehr. Mit der Umsetzung sei nun die Integration, die bereits in vielen Regionen des Landkreises Praxis war, grundsätzlich flächendeckend erfolgt. Die Änderung gehe zurück auf den durch den Kreistag beschlossenen geltenden Nahverkehrsplan. Bei der Umsetzung zeigten sich an einigen Stellen deutliche Herausforderungen.  

Bereits zu Beginn der Veranstaltung kündigten Landkreis und VNO Änderungen des Fahrplans an, die kurzfristig in Kraft treten. Diese Änderungen basieren auf Informationen und Hinweisen, die den Landkreis bereits in den vergangenen Wochen von verschiedenen Seiten – darunter Schulen und Eltern – erreicht haben. Weitere Fahrplananpassungen und Maßnahmen werde folgen, so zum 15. September, so Florian Kurt von der VNO. Kritik und Verbesserungsvorschläge seien immer willkommen. „Wir sehen, dass nicht alles rund gelaufen ist und arbeiten von Schuljahresbeginn an laufend an Lösungen“, so Kurt.

Michael Schirmann berichtete aus Sicht der RBB als Busunternehmen: „Von mehreren hundert Fahrten täglich hat es vereinzelt Ausfälle und Verspätungen gegeben, die überwiegend durch Baustellen oder technische Störungen bedingt waren.“ Dennoch räumte auch er Probleme im Busverkehr ein. Schirmann betonte, der RBB stünden heute deutlich mehr Fahrerinnen und Fahrer zur Verfügung als vor den Sommerferien, um personalbedingte Ausfälle besser kompensieren zu können. Auch die Fahrzeugflotte sei deutlich erweitert worden, um den Kapazitätsanforderungen gerecht werden zu können. 

Abschließend dankte der Landrat allen Anwesenden für ihre Teilnahme an der Veranstaltung. Landkreis, RBB und VNO würden weiterhin laufend an Lösungen arbeiten. Es werde ein Folgegespräch geben, zu dem die Landkreisverwaltung zeitnah einladen werde. In dieser Folgeveranstaltung werde es darum gehen, Bilanz der ergriffenen Maßnahmen zu ziehen und gegebenenfalls weitere Schritte auf den Weg zu bringen.

Symbolfoto: Adobe Stock