Uelzen/Landkreis. 12.000 Fans des HSV Hamburg fuhren am Samstag nach Wolfsburg, um beim dortigen Sieg ihrer Mannschaft gegen den Richtung Abstieg taumelnden VfL dabei zu sein (Enstand: 1:2). Die Pressestelle des HSV rechnete mit 2.500 Fans, die per Zug in die Volkswagenstadt reisen wollten. Da solche Reisen nicht immer friedlich vonstatten gehen, hatte sich unter anderem die Bundespolizei vorbereitet und zeigte auf dem Umsteigebahnhof Uelzen am Samstag erhöhte Präsenz. Unterm Strich kann man sagen: Es ging im Großen und Ganzen relativ ruhig zu. Einige „Fans“ konnten sich aber wieder einmal nicht benehmen.
Der Uelzener Zugbetreiber Metronom hatte es wieder einmal mit Randalierern zu tun: „Jeweils in einem enno-Triebwagen sowie in einem metronom-Zugverband kam es zu mutwilligen Sachbeschädigungen und stärkeren Verunreinigungen“, so Sprecher Simon Märtens auf UEN-Anfrage. Insgesamt sei die Stimmung „lebhaft“ gewesen: „ Stellenweise waren die Züge stärker ausgelastet als üblich und durch Musik sowie Fangesänge auch lauter als im regulären Betrieb.“
Darüber hinaus sei der Fanreiseverkehr am zurückliegenden Wochenende ohne größere oder nennenswerte Vorfälle verlaufen. Umso ärgerlicher seien die Beschädigungen und Verunreinigungen in den beiden betroffenen Zügen.
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