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Landkreis Uelzen

„Niedersächsischer Weg“: Runder Tisch beim Landkreis Uelzen geplant

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Uelzen/Landkreis. Um zentrale Natur, Arten- und Gewässerschutzthemen künftig regelmäßig in Form eines „Runden Tisches“ besprechen zu können und auf diese Weise gleichzeitig entsprechende Akteure zu vernetzen, hat vor wenigen Tagen im Uelzener Kreishaus im Beisein von Landrat Dr. Heiko Blume und Umweltdezernent Tobias Linke ein intensives Auftaktgespräch stattgefunden.

Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Naturschutzverbänden, der Landwirtschaft, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Jägerschaft, der Stadtforst Uelzen, den Niedersächsischen Landesforsten, dem Gewässer- und Landschaftspflegeverband Mittlere und obere Ilmenau, der Kreisverwaltung Uelzen sowie der Kreisnaturschutzbeauftragte fanden sich zusammen, um eine Grundlage für eine regelmäßige, konstruktive Zusammenarbeit zu schaffen.

„Wir möchten so dem Ziel des Projektes Niedersächsischer Weg näherkommen – einer bundesweit einmaligen Allianz, in der es darum geht, Natur-, Arten- und Gewässerschutz durch gemeinsame, verbindliche Maßnahmen zu verbessern. Und um auf diese Weise ökologische Verbesserungen Hand in Hand mit der Landwirtschaft umzusetzen“, so Tobias Linke. Während des Gespräches brachten die Teilnehmenden eine breite Themenpalette ein – von Flächenversiegelung und Biodiversität über Insektenrückgang bis hin zu Fragen der Gewässerentwicklung und des Pflanzenschutzes.

Dabei wurden verschiedene bereits laufende Projekte wie das Kiebitzschutzprojekt des NABU, das Feldhuhnprojekt der Jägerschaft oder Initiativen zur Wegeseitenraumpflege vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurden Herausforderungen benannt und bereits erste Ideen für gemeinsame Lösungsansätze gesammelt. Schnell wurde deutlich, dass viele Fragestellungen nur im Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteure sinnvoll bearbeitet werden können, wie zum Beispiel die Pflege von Wegeseitenräumen oder die Gewässerentwicklung. Alle Beteiligten signalisierten Bereitschaft, künftig enger zusammenzuarbeiten und ihre jeweiligen Perspektiven einzubringen.

Vorgesehen ist, den „Runden Tisch“ einmal jährlich durchzuführen und zusätzlich thematische Arbeitsgruppen zu bilden, die konkrete Fragestellungen vertiefen und Ergebnisse für die große Runde aufbereiten. Die Koordination der weiteren Zusammenarbeit sowie die Zusammenführung der Ergebnisse übernimmt der Landkreis Uelzen. 

Fotos: Landkreis Uelzen