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Zukunft des Studio21-Areals - Landratskandidat Daniel Fleischer fordert: Kommune soll sich an den Landkreis wenden, damit Bewegung in die Sache kommt

  • Subtitle: Bad Bodenteich

Bad Bodenteich. In die Diskussion um das weitere Vorgehen in Sachen Brandruine „Studio21“ in Bad Bodenteich kommt weiter Bewegung: Der unabhängige Landratskandidat Daniel Fleischer (derzeit Schulleiter LEG Uelzen) fordert in einem Beitrag in den Sozialen Medien, dass die Gemeinde Bad Bodenteich und die Samtgemeinde Aue sich jetzt an die Bauaufsicht des Landkreises Uelzen wenden, damit die Brandruine endlich geräumt wird.

Zuvor hatte der Uelzener Anwalt Christian Teppe dargelegt, welche Möglichkeiten die öffentliche Hand hat, um den Schutt abräumen zu lassen (UEN berichteten: https://www.uelzener-nachrichten.com/stadt-und-kreis/aue/10193-uelzener-anwalt-christian-teppe-zum-streit-um-das-abgebrannte-studio-21-in-bad-bodenteich-warum-die-gemeinde-nicht-kaufen-muss-und-wer-jetzt-handeln-sollte)

Wie berichtet, ist es derzeit schwierig, an das Areal heranzukommen: Der frühere Betreiber des Studio21 ist vor kurzem zu knapp vier Jahren Haft verurteilt worden, weil er selbst das einstige Veranstaltungszentrum angezündet haben soll, um die Versicherungssumme einzustreichen. Da er in Revision gegangen ist, stehen die Räder derzeit still. Kernfrage ist, ob der Landkreis im Rahmen seiner Sicherungspflicht das 12.000 Quadratmeter große Areal einfach räumen lassen und die Rechnung an den Besitzer schicken kann.

Fleischer, aus Bodenteich stammend, dankte Rechtsanwalt Teppe für dessen Einschätzung und betonte seinerseits, dass das Areal mitten im Ort erhebliches Potenzial habe und zählte von Burg bis Waldbad die Attraktionen des Fleckens auf: „Alles ist hier in der Nähe und mit großem Potenzial versehen, damit Bad Bodenteich lebendig bleibt.“Als Landrat wolle er sich für eine schnelle Lösung stark machen.

Screenshot: UEN, Quelle: Daniel Fleischer