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Landkreis Uelzen

"Bersiel hat einen wirklich guten Job gemacht"

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Uelzen/Landkreis. Einen Tag, nachdem Andreas Bersiel seinen Austritt aus der SPD-Kreistagsfraktion bekanntgegeben hat, kommen erste Reaktionen aus den SPD-Ortsvereinen. „Es ist sehr bedauerlich, dass Andreas Bersiel die Fraktion verlassen hat“, erklärt Christoph Palesch im Gespräch mit den Uelzener Nachrichten. Palesch, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Ebstorf, der selbst hauptberuflich für das Bürgermeisteramt in der benachbarten Samtgemeinde Amelinghausen kandidiert: „Bersiel hat einen wirklich guten Job gemacht.“

Wie die Uelzener Nachrichten exklusiv berichteten, hat Bersiel dem Landrat Dr. Heiko Blume seinen Austritt aus der SPD-Fraktion schriftlich mitgeteilt. Damit reagierte der langgediente Bad Bevenser Sozialdemokrat auf die Vorkommnisse der Kreiswahlkonferenz der Kreis-Uelzener SPD am vergangenen Freitag. Dort hatte Kreistagsfraktionsvorsitzender Andreas Dobslaw völlig überraschend quasi ein Misstrauensvotum erhalten.

Der Unterbezirk Uelzen/Lüchow-Dannenberg besteht aus 14 Ortsvereinen, sechs davon im Landkreis Lüchow-Dannenberg, acht im Landkreis Uelzen. Dobslaw hatte 14 Gegenstimmen erhalten. Beobachter sprachen vom „Versuch einer Demontage“.

Für Bersiel absolut unverständlich: „In meiner politischen Laufbahn habe ich selten eine so gut arbeitende Fraktionsspitze erlebt.“ Außerdem habe es in der ganzen keine offene Kritik an der Führung des Kreistagsfraktion gegeben, es hätten sich keine offenen Probleme abgezeichnet. Folglich ist für Bersiel das „Abstimmungsverhalten auf der Kreiswahlkonferenz nicht nachvollziehbar“.

Andreas Bersiel nimmt sein Mandat jetzt bis zum Ende der Legislaturperiode bei der UWG wahr.

Foto (privat): Christoph Palesch bedauert Andreas Bersiels Auftritt



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