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Landkreis Uelzen

Neue Planstelle für die Entwicklung der Landkreis-App

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Uelzen/Landkreis. Noch hält sich die Kreisverwaltung bedeckt, aber die Landkreis-Uelzen-App kommt. „Der Landkreis Uelzen prüft zurzeit verschiedene Möglichkeiten, zeitnah eine Landkreis-App einzuführen“, erklärt Pressesprecher Martin Theine auf Anfrage der Uelzener Nachrichten. Aber: Die Schaffung einer zusätzlichen Planstelle „Sachbearbeitung Landkreis App“ ist im aktualisierten Stellenplan vorgesehen, der gestern Ausschuss für Haushalt, Finanzen und Personal vorgestellt wurde.

Demnach soll die nach E11 besoldete Stelle (80.700 Euro Personalkosten im Jahr) im Amt 80 angesiedelt werden, der Stabsstelle Wirtschaftsfördrung.

Den Antrag auf Entwicklung einer Landkreis-App hatte die SPD-Kreistagsfraktion im Frühjahr gestellt: „Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Sie kann unstrittig nicht nur für Unternehmen, sondern auch für unsere Kommunen hilfreich sein. Die Menschen in unserer Region können davon nur profitieren. Daher sollte auch der Landkreis Uelzen die Chancen nutzen und der Bevölkerung mit der Einführung einer Landkreis-Uelzen-App ein weiteres und zeitgerechtes Angebot machen“, hieß es seinerzeit zur Begründung des Antrags.

In der App sollen wichtige Informationen der jeweiligen Gemeinden oder des Landkreises abrufbar sein. Auch einen gemeindeübergreifenden Veranstaltungskalender soll es geben, ebenso ein Mitteilungsportal für Mängelmeldungen, touristische Inhalte, eine Karte mit Rad- und Wanderwegen, das - kommunales Ratssystem, Jobportal für regionale Unternehmen, Möglichkeit zur Anforderung des Anruftaxis, ein Vereinsportal, in dem sich Vereine kurz vorstellen können, sowie Vorstellung von Innovationsprojekten und Klimaschutztipps. 

Die komplette Erstellung einer umfassenden Landkreis-App ist nach Einschätzung der Verwaltung ein komplexes und zeitaufwändiges Projekt, das intensiver Recherchen, Klärung rechtlicher Fragen und Vorbereitungen bedürfe. Zumal es bereits eine ganze Reihe von Apps gibt, teils von den Kommunen selbst, aber auch von gewerblichen Anbietern, deren Angebote eingebunden werden müssten.

Mit der neuen Planstelle soll die große digitale Aufgabe nun angegangen werden.

Foto: Michalzik

 



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