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Landkreis Uelzen

Förderung von Schwimmkursen voller Erfolg    

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Uelzen/Landkreis. Die finanzielle Unterstützung des Landkreises Uelzen zur Durchführung von Schwimmkursen war und ist insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ein voller Erfolg – diese Bilanz hat jetzt der Kreissportbund Uelzen gezogen. Um der fehlenden Schwimmfähigkeit von Kindern entgegenzuwirken, hatte der Landkreis im Juni 2021 beschlossen, die Durchführung der Kurse über den Kreissportbund finanziell zu unterstützen und für diesen Zweck insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Dieses Geld konnten die im Landkreis ansässigen Vereine dann für die Durchführung von Wassergewöhnungskursen nutzen.

„Insgesamt konnten durch diese großzügige Förderung bisher 27 Wassergewöhnungskurse ins Leben gerufen und über den Kreissportbund Uelzen abgerechnet werden. Sie wurden mit großer Begeisterung angenommen“, so Vera Tebelmann vom Kreissportbund.

Teilgenommen haben insgesamt 315 Mädchen und Jungen, rund zweidrittel von ihnen haben zum Abschluss die „Seepferdchen“-Prüfung erfolgreich abgelegt.

Durch die Hilfe des Landkreises konnten nicht nur die durch Corona finanziell eingeschränkten Vereine entlastet werden, auch der Kreissportbund selbst konnte durch die Gelder seine Wassergewöhnungskurse in den Sommer- und Herbstferien finanzieren. Auch der kommende Schwimmkurs in den Osterferien wird durch die Gelder des Landkreises gefördert.

Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume freut sich über die positive Zwischenbilanz des Uelzener Kreissportbundes: „Ich hoffe, dass auch weiterhin ganz viele Kinder vor Ort die Angebote annehmen und schwimmen lernen. Das vermittelt den Kindern nicht nur Selbstvertrauen, sondern rettet am Ende auch Leben!“  

„Der Bedarf an Schwimmkursen ist weiterhin groß, die Wartelisten sind lang“, so Tebelmann. Auskunft zum Schwimmkurs in den Osterferien gibt der Kreissportbund Uelzen unter der Rufnummer 0581 5311.

Im Rahmen einer durch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) erfolgten Erhebung sind hinsichtlich der Schwimmfähigkeit von Mädchen und Jungen erschreckende Zahlen deutlich geworden. Bundesweit sind laut der Erhebung fast 60 Prozent der Mädchen und Jungen keine sicheren Schwimmer, wenn sie die Grundschule verlassen. 23 Prozent haben noch nicht einmal das „Seepferdchen“. Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien und mit einem Migrationshintergrund zählen besonders häufig zu den Nichtschwimmern. Die Situation hat sich durch die Corona-Pandemie zusätzlich verschärft. Auch die Schwimmvereine des Landkreises Uelzen berichten, dass das Anfängerschwimmen im Jahr 2020 und bis zum Sommer 2021 nahezu komplett zum Erliegen gekommen ist.    

Foto: Landkreis Uelzen 



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