Zum Hauptinhalt springen

Ausbildung und Beruf

Ausbildungs-/ Studien- und Jobbörse Uelzen: Neues Format, voller Erfolg

 |  Ausbildung und Beruf

Uelzen. Gut 80 Aussteller, 100 vorgestellte Ausbildungsberufe und 40 Studienmöglichkeiten: Die Ausbildungs-/ Studien- und Jobbörse Uelzen war einmal mehr ein voller Erfolg. Besonders zufrieden zeigten sich Sven Rodewald, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburger Heide, und Franziska Bürgermeister, Geschäftsführerin des Jobcenters Landkreis Uelzen, beim Pressegespräch am Mittwoch mit einer besonderen Innovation: Erstmals hatte die Börse bereits am Dienstag geöffnet, von 17 bis 19 Uhr.

Die „Ebene Fachkräftemarketing“ sollte ausdrücklich mit einbezogen werden - Quereinsteiger oder Jobsuchende. Aber auch Eltern sollten die Möglichkeit bekommen, nach Feierabend mit ihren Kindern vorbeizuschauen. Bürgermeister: „Es war ein Testlabor. Der Zulauf war sehr gut.“ Am heutigen Mittwoch dann waren 1.500 Schüler im Gebäude von Arbeitsagentur und Jobcenter in der Lüneburger Straße sowie in der gegenüberliegenden Kultur(n)halle der Apollonia Schule, um sich über den Einstieg in die Berufswelt zu informieren.

Insgesamt, erklärte Rodewald, gehe es mit der Börse darum, möglichst niedrigschwellig so viele Möglichkeiten wie möglich aufzuzeigen: „Es ist ein Erstkontakt, eine Anbahnung eines Ausbildungsverhältnisses, vielleicht über ein Praktikum.“ Die Unternemen hätten definitiv dazugelernt: „Das Marketing ist viel besser geworden“. Dazu gehört unter anderem, dass die Firmen Auszubildende zur Börse entsenden. So kommen zwischen jungen Leuten Gespräche auf Augenhöhe zustande.

650 Lehrstellen sind im Gebiet der Agentur Lüneburger Heide derzeit noch offen. Festhalten lasse sich indes, so Rodewald und Bürgermeister, dass der Mittelstand generell im Aufwind sei. Das habe sicherlich auch mit der Krise der Autoindustrie zu tun: „Das ist definitiv eine Chance für kleinere und mittlere Unternehmen im Landkreis Uelzen.“ Immer mehr junge Menschen fänden im Mittelstand eine berufliche Heimat. Gutes Gehalt, feste Jobs. Rodewald nennt als Beispiel die ökologische Transformation: Energetische Sanierung, Photovoltaik auf Dächern - Bereiche, in denen sehr gut bezahlte Berufschancen locken, mit denen zusätzlich noch ein Beitrag für Umweltschutz und Klima geleistet werden könne.

Foto: Michalzik