Uelzen. Die Lüneburger Bundespolizei ermittelt gegen einen unbekannten Exhibitionisten, der am späten Freitagabend eine Reisende im RE 2 belästigt haben soll.
Wie das Opfer, eine 30-Jährige aus Hannover, berichtete, soll der Unbekannte am Bahnhof Hannover in den Regionalexpress eingestiegen und sich in ihre Nähe gesetzt haben. Sie war zunächst auf den Mann aufmerksam geworden, weil er merkwürdige Geräusche von sich gab. Sie habe dann bemerkt, dass er sie anstarrte und "an seinem Glied manipulierte". Die Frau habe sich geekelt und den Reisezugwagen daraufhin verlassen. In einem der anderen Wagen habe sie dann Hilfe bei einer anderen Reisenden gesucht. Im Bahnhof Uelzen sind die beiden Frauen gemeinsam in den Metronom nach Lüneburg eingestiegen. Von dort haben sie die Bundespolizei verständigt.
Auch der unbekannte Exhibitionist soll in Uelzen ausgestiegen sein und sich in unbekannte Richtung entfernt haben. Der Täter wird als südländischer Phänotyp beschrieben. Seine Größe soll etwa 180 cm betragen und er soll einen Vollbart tragen. Bekleidet war der Mann mit einer schwarzen Daunenjacke und einer beigen Hose.
In Lüneburg eröffnete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen. Die Bundespolizisten wertet derzeit die Videoaufzeichnungen aus dem Uelzener Bahnhof aus. Sachdienliche Hinweise zum Täter nimmt die Bundespolizeiinspektion Bremen unter Tel.: 0421/16299 - 7777 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. entgegen.
Symbolfoto: Michalzik