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Blaulicht

Prozess gegen mutmaßliche Serieneinbrecher beginnt - 60.000 Euro Beute - Taten von Uelzen bis Bienenbüttel

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Lüneburg/Uelzen. Sie sollen mit einer ganzen Serie von Einbrüchen den Landkreis Anfang dieses Jahres in Atem gehalten haben, jetzt müssen sie sich vor dem Landgericht Lüneburg verantworten: Zwei 20 und 43 Jahre alte Männer werden unter anderem des gewerbsmäßigen Wohnungseinbruchdiebstahls beschuldigt. Die Beute soll mehr als 60.000 Euro wert gewesen sein.

Bad Bevensen, Barum, Uelzen, Salzhausen und Bienenbüttel: Das Muster war immer gleich. Fenster wurden zerstört, mit Steinen eingeworfen, Terrassentüren aufgehebelt. Gezielt durchsuchten die Einbrecher Wohnhäuser, erbeuteten dabei Bargeld, Sparbüchsen und Wertgegenstände. 

Besonders dreist gegen die Täter Ende März in Seedorf vor: Sie wurden am helllichten Tage beobachtet, als sie dort auf dem Hof eines Wohngebäudes parkten. Danach sollen sie eine Fensterscheibe eingeschlagen und alle Räume des Hauses durchsucht haben.

Der Kriminal- und Ermittlungsdienst der Polizei Uelzen übernahm die Ermittlungen.

Die Ermittlungen führten zu einem Tatverdacht gegen zwei Männer. Am Morgen des 25.03.2026 stellten die Ermittler fest, dass ein mutmaßlich bei den Taten verwendeter Fluchtwagen wieder in der Region war.

An einer Tankstelle wurden daraufhin die beiden Insassen festgenommen. Beide Männer stammen aus Kiel. Im Fahrzeug wurden Betäubungsmittel, Handys und Bargeld gefunden. Außerdem wurden Dokumente entdeckt, bei denen es sich laut Polizei um Totalfälschungen gehandelt haben soll

Die Wohnung des Jüngeren in Kiel wurde durchsucht. Dort wurde unter anderem Diebesgut aus einer der genannten Taten gefunden. Am 26.03.2026 wurden beide einem Haftrichter vorgeführt Dieser erließ gegen beide Untersuchungshaftbefehle.

Verhandelt wird vor der 2. großen Jugendkammer des Landgerichts. Der Prozess beginnt am Mittwoch,. 23. September, um 9 Uhr

Die Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft.

Foto: Michalzik