Uelzen/Landkreis. Die UWG-Fraktion hat einen Antrag eingebracht, der nun im Kreistag diskutiert werden soll. Die Verwaltung soll demnach prüfen, dass der Unterricht an den Schulen gestaffelt stattfinden soll, da es immer wieder Probleme mit den Schulbussen gibt.
Im Antrag heißt es: „In den letzten beiden Jahren haben wir im Landkreis Uelzen schmerzhaft erfahren müssen, welche Folgen eine Unterversorgung von Busfahrern auf den Schülerverkehr hat. Die Auswirkungen sind für die Familien nicht tragbar und schaden auch mittelbar der regionalen Wirtschaft.
In der Diskussion wurde immer wieder dargestellt, dass es in der Rush-Hour zu Schulbeginn und Schulschluss zu wenig einsatzbereite Busfahrer gibt. Anschließend habe die wenigen Busfahrer Wartezeiten am Vormittag, die nicht ausreichend vergütet werden. Nach Ansicht der UWG kann diesem Umstand nur durch gestaffelte Schulbeginne Abhilfe geschaffen werden, denn dann würden die schmalen Ressourcen effizienter genutzt werden und die Eltern hätten einen verlässlichen Transport Ihrer Kinder zur Schule.“
Der beantragte Beschlussvorschlag lautet wie folgt: „Die Verwaltung wird beauftragt zusammen mit der VNO (Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen) im Vorfeld der nächsten Ausschreibung des Schülertransportes die Vor- und Nachteile eines gestaffelten Schulbeginns zu prüfen. Hierbei soll das Augenmerk daraufgelegt werden, wie groß die Effizienzgewinne bei der Nutzung der knappen Ressource Busse + Busfahrer sind. Parallel dazu wird die Verwaltung beauftragt mit den Schulleitungen über die Möglichkeit von anderen Zeiten des Schulbeginns zu sprechen.“
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